Prinz Dido aus Kamerun – ein Diplomat als Schauobjekt (1886)

Das Stadtmuseum Dresden zeigt bis zum 07.07.2024 die Sonderausstellung „MENSCHENanSCHAUEN. Von Blicken zu Taten“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Völkerschauen, die zwischen 1878 und 1934 im Zoologischen Garten in Dresden gezeigt wurden und die Frage, inwieweit sie sozusagen den Urgrund der bis heute verbreiteten rassistisch motivierten Ressentiments und Diskriminierungen darstellen. Die Ausstellung ist als Werksausstellung angelegt, das heißt sie nimmt nicht in Anspruch, das Thema allumfassend und in alle Tiefen gehend zu behandeln, sondern möchte eher Gedanken und Diskussionen zu heutigen Formen des Rassismus, des Othering und den damit verbundenen Ausgrenzungen und Verletzungen anstoßen. Sie ist nicht als Endpunkt, sondern vielmehr als Anfang eines gesellschaftlichen Diskurses gedacht. Freie Flächen in der Ausstellung deuten an, dass sie noch mit neuen Themen und Inhalten gefüllt werden möchten.

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